A u f n a h m e n     A u f t r i t t e     Los Desastres     F a n p o s t     K o n t a k t     L i n k s
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"Zufall ist der Name nicht", dachten sich Klampfer Tsunetomo und Trommler Rentini, als sie ihren selbstgebastelten Proberaum wieder zerlegen mußten. Mutter Rentini wollte wieder einen anständigen Keller aus "Rentes Gruselkabinett" machen.
Zuvor im Sommer '99 hatten sich die beiden Bierfans mit den Lokalmatadoren Boss und Pablo zusammen getan, um fortan im JuP Musik zu produzieren. Noch während Physik und Medizin gemeinsam nach einer neuen Definition für Lautstärke forschten, entstand im schmutzigsten aller Proberäume ein kleines Meisterwerk nach dem anderen.
Und so lief das Spielchen eine ganze Weile: Das Schlagzeug ratterte und schepperte, der Bass dampfte und schnaufte, die Gitarre arbeitete im Akkord und die Orgel pfiff und kreischte.
Ja, Los Desastres sind Eisenbahnliebhaber, und sollte das Geld nicht ausbleiben, dann steht sicher die eine oder andere Dampflok noch lange bei ihnen im Garten.
Ohne Zweifel besaß die Band Humor. Es ist ein Humor, der sich nie vorher ankündigte und sofort in Aggressivität umschlug.
Viele sagen jetzt: "Humor schlägt nicht in Aggressivität um - dann ist es kein Humor". Los Desastres bewiesen das Gegenteil: Die Stimmung in der Band war unverschämt gut! Und wer das nicht akzeptierte, der ist selbst Schuld daran, daß er verpennt hat, wie sich eine neue Generation angekündigt hatte.