A u f n a h m e n     A u f t r i t t e     Los Desastres     F a n p o s t     K o n t a k t     L i n k s
l o s   d e s a s t r e s
e i n e   g e n e r a t i o n   k ü n d i g t   s i c h   a b


man sagt, er brennt seinen Burbon noch selber

Peter Boss ist der Mann hinter den Tasten. Geboren wurde er in den 70-er Jahren. Viele meinen, damit sei alles gesagt.
Vielleicht noch: Schon früh lernte er eine ganze Menge von den Häftlingen, die gegenüber wohnten. Gern erzählt er die Geschichte, wie ihm einer mal das Gitarrespielen beibrachte.
Seine Cowboy-Stiefel sind ihm so heilig, daß er sie nie anzieht. Elvis himself soll sie mal getragen haben!
Wie kam Boss zu den Los Desastres?
Als er dann Klavier spielte, machte er sich einen Namen als "Wilder Reiter", was nicht falsch verstanden werden sollte. Es bereitete ihm einfach Spaß, Schumanns gleichnamiges Stück in ungeheurem Tempo herunterzurattern. Doch das allein reichte nicht, ihn zu dem angesagten Studiomusiker zu machen, der er mal war.
Nein viel wichtiger war, daß er sich zum "Mr. one beer per minute" gesoffen hatte. Leider wurde aus Passion Sucht, und aus Sucht wurden Probleme, die in dem Verlangen endeten,  nie wieder Bier zu trinken. Und auf harten Alk umzusteigen. Die ganze niederschmetternde Geschichte kam natürlich der Musik zu gute, weshalb die Orgel durch den kleinen schäbigen Gitarrenverstärker so herzzerreißend traurig klingt. Zufall ist der Name nicht.